Happy Dog

Erzogener Hund – glücklicher Hund
Glücklicher Hund – glücklicher Mensch

Covid-19 Verordnung vom 13. Januar 2021

Covid-19 Verordnung vom 13. Januar 2021

Sehr geehrte Damen und Herren

Wie wir auf Nachfrage vom BLV bestätigt bekommen haben, sind die Informationen in unserer vorhergehenden E-Mail von heute nicht korrekt. Ab dem 18. Januar 2021 dürfen wieder Hundekurse durchgeführt werden, was wir sehr begrüssen. Für Hundeschulen gilt ab dem 18. Januar 2021 neu Folgendes:

Der Bundesrat hat die am 18. Dezember 2020 beschlossenen Massnahmen am 13. Januar 2021 bis zum 28. Februar 2021 verlängert. Im Hinblick auf das Tierwohl, aber auch auf das öffentliche Interesse, Risiken für Mensch und Tier durch mangelhalft sozialisierte Hunde zu verhindern, können die Kurse zur Sozialisierung und Erziehung von Hunden nicht länger ausgesetzt werden.

Hundeschulen dürfen auf ihren Aussenplätzen Kurse zur Sozialisierung und Erziehung von Hunden (Welpensozialisierung, Junghundekurse, weitere Erziehungskurse) anbieten. In Analogie zur Regelung des Sports im Freien wird dringend empfohlen, die Gruppengrösse auf maximal 5 Personen (inkl. Leitung) zu beschränken.

Die Betreiber sind verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen, sodass sie zu jedem Zeitpunkt gewährleisten können, dass die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Das Schutzkonzept muss dabei auch Eingangs- und Wartezonen berücksichtigen – hier darf es zu keinem Zeitpunkt zu einer Durchmischung der verschiedenen Personengruppen kommen.

Kann der Aussenbereich einer Hundeschule in klar abgegrenzte und ausreichend grosse Bereiche unterteilt und damit zu jedem Zeitpunkt verhindert werden, dass sich die Gruppen durchmischen, so ist es erlaubt, mehrere Gruppen gleichzeitig zu unterrichten. Dabei dürfen jedoch weder die Kursleitenden noch einzelne Teilnehmende und ihre Hunde die Gruppen bzw. die abgetrennten Bereiche wechseln.

Weiterhin erlaubt sind Einzellektionen – auch hier sind zu jedem Zeitpunkt die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Kurse, die sich an die Hundehaltenden richten und nicht im Beisein der Hunde stattfinden, dürfen nach wie vor nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden.

Hallen und Anlagen für den Hundesport bleiben weiterhin geschlossen.

Hundesport «im Freien», z. B. im Wald oder in Parks, bleibt in Gruppen von max. 5 Personen ab 16 Jahren (inkl. Leitung) ohne Körperkontakt zulässig und es gelten keine Sperrzeiten. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren besteht keine Beschränkung.

Wettkämpfe sind verboten.


Ausnahmen bestehen einzig für den Bereich des Leistungssports, wo Wettkämpfe ohne Publikum nach Art. 6 Abs. 1 Bst. g erlaubt sind. Es muss ein Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt werden, so dass sichergestellt werden kann, dass die Abstands- und Hygieneregeln zu jedem Zeitpunkt eingehalten und die Maximalzahl von Teilnehmenden nicht überschritten werden.

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind zu jedem Zeitpunkt zu beachten.

Neben der nationalen Gesetzgebung sind immer auch die kantonalen Vorgaben zu befolgen, die aufgrund der epidemiologischen Lage und der Verhältnisse vor Ort strenger sein können.

Abschliessend ist zu beachten, dass weitere kurzfristige Anpassungen der Verordnung möglich sind.

Wir entschuldigen uns für die entstandene Verwirrung.

Freundliche Grüsse
Kanton Zürich
Gesundheitsdirektion
Veterinäramt

Covid-19 Verordnung vom 22. Dezember 2020

Covid-19 Verordnung vom 22. Dezember 2020

Für Erziehungskurse und sportliche Aktivitäten mit Hunden gelten grundsätzlich dieselben Vorschriften. Sie stützen sich auf die Covid-19-Verordnung besondere Lage, SR 818.101.26.

Anlagen für Aktivitäten mit Hunden sind ab 22. Dezember 2020 und sicher bis 22. Januar 2021 geschlossen, unabhängig davon, ob es sich um Innenräume (Hallen) oder Aussengelände handelt (Art. 5d Abs. 1 Bst. d). Somit sind jegliche Aktivitäten auf «offiziellem Gelände» verboten. Dazu gehören neben Fussball- oder Tennisplätzen auch Hundesportplätze. Das Nutzungsverbot gilt auch für Anlagen für die Hundeerziehung, weil Bildungsangebote nicht im Präsenzunterricht stattfinden dürfen (Art. 6d Abs. 1). Davon ausgenommen sind Einzellektionen in der Erziehungsarbeit (Art. 6d Abs. 1 Bst. b), und ebenfalls Aktivitäten, die nachweisbar notwendiger Bestandteil eines offiziellen Bildungsganges sind (Art. 6d Abs. 1 Bst. c Ziff. 1). Unter letzteres fallen z.B. Kurse, die im Einzelfall vom kantonalen Veterinärdienst verordnet wurden.

Hundesport «im Freien», z.B. im Wald oder in Parks, bleibt in Gruppen von max. 5 Personen ab 16 Jahren (inkl. Leiter/in) ohne Körperkontakt zulässig und es gelten keine Sperrzeiten. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren besteht keine Beschränkung.

Wettkämpfe sind verboten (Art. 6e Abs. 1). Ausnahmen bestehen einzig für den Bereich des Leistungssports, wo Wettkämpfe ohne Publikum nach Art. 6 Abs. 1 Bst. g erlaubt sind. Es muss ein Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt werden, so dass sichergestellt werden kann, dass die Abstands- und Hygieneregeln zu jedem Zeitpunkt eingehalten und die Maximalzahl von Teilnehmenden nicht überschritten werden. Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind zu jedem Zeitpunkt zu beachten. Neben der nationalen Gesetzgebung sind immer auch die kantonalen Vorgaben zu befolgen, die aufgrund der epidemiologischen Lage und der Verhältnisse vor Ort strenger sein können.

Covid-19 Regel ab 12. Dezember 2020

Covid-19 Regel ab 12. Dezember 2020

Für Erziehungskurse und sportliche Aktivitäten mit Hunden gelten dieselben Vorschriften. Sie stützen sich auf die Covid-19-Verordnung besondere Lage, SR 818.101.26, im Speziellen auf Art. 6 und 6e.

Erlaubt sind Kurse und Trainings ohne Körperkontakt einzeln oder in Gruppen mit maximal 5 Personen ab 16 Jahren. (Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren besteht keine Beschränkung).

Falls der Abstand im Freien nicht eingehalten werden kann muss eine Gesichtsmaske getragen werden.

Hundekurs- und trainingsanlagen müssen zwischen 19.00 Uhr und 06.00 Uhr, an Sonntagen sowie am 25. und 26. Dezember und am 1. Januar geschlossen bleiben.

Das bestehende Schutzkonzept liegt auf dem Platz auf und muss eingehalten werden.

Abschliessend ist zu beachten, dass weitere kurzfristige Anpassungen der Verordnung möglich sind.

Vielen Dank für euer Verständnis

Marcel Meyer

Inhalt des Nationales Hundehalter Brevet NHB

Inhalt des Nationales Hundehalter Brevet NHB

Happy Dog biete demnächst Kurse für’s Nationales Hundehalter Brevet an. Der Kurs besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Doch was lernt der verantwortungsvolle Hundehalter dabei?

NHB Theorie

Das Richtziel des Theoriekurses ist die Sensibilisierung zukünftiger oder aktueller Hundehalter für eine tierschutzkonforme, tiergerechte und Umwelt- bzw. gesellschaftsverträgliche Hundehaltung.

Der Theoriekurs vermittelt Grundkenntnisse in den Bereichen:
Recht, Hundekauf, Hundehandel, tierspezifische Bedürnisse, rasse-
typische Verwendungszwecke, Sozialverhalten, Fütterung, Betreuungsaufwand sowie tiergerechte Haltung etc.

NHB Praxis

Das Richtziel des Praxiskurses ist es, den Hundehaltern praktische Kompetenzen zu vermitteln, ihre Hunde tiergerecht zu erziehen, rücksichtsvoll zu führen und deren wichtigste Ausdrucks- und Verhaltensweisen zu erkennen, zu verstehen und zu berücksichtigen.

Im Praxiskurs werden praktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt,

Aussteigen aus dem Auto oder Verlassen eines engen Raumes

  • Korrektes Ausladen des Hundes aus dem Auto oder Verlassen eines engen Raumes. Der Hund wartet, bis er das Kommando zum Aussteigen/Herausheben oder Verlassen des Raumes bekommt. Der Hund zeigt keine Aggression gegenüber dem Hundeführer oder den Prüfungsexperten.

Maulkorb, Verbinden einer Pfote

  • Der Hundeführer zeigt an einem Modellhund wie ein Notfallmaulkorb korrekt angelegt wird. Anschliessend erhält der HF einen Gittermaulkorb. Der Hundeführer zieht seinem Hund den Gittermaulkorb an. Der Hund verhält sich ruhig. Es darf ein eigener, zugelassener Maulkorb mitgebracht werden.
  • Der Hundeführer verbindet die Pfote seines Hundes. Der Hund lässt dies ohne Aggression zu.

Leinenlaufen Anhalten/Sitzen Warten/Bleiben

  • Der Hund folgt dem Hundeführer angeleint ohne zu zerren. Der Hund wartet im Sitz am Ausgangspunkt, während der Hundeführer ohne ihn das Viereck umgeht. Dann nimmt der Führer seinen Hund über zwei Schenkel des Vierecks mit und lässt diesen dann wieder im Platz warten. Der Führer umgeht das Viereck erneut ohne den Hund. Der Hund wartet ruhig, bis der Führer wieder bei ihm ist.
  • Wenn er wieder beim Hund ist, nimmt er den Hund mit dem Kommando Sitz an.

Spielen (Kooperativität, Selbstbeherrschung Beruhigungsphase)

  • Der Hundeführer spielt mit einem Gegenstand mit dem Hund Auf Anweisung des Prüfers, nimmt der Führer dem Hund in Verbindung mit dem Kommando («Aus», «Gib» o.ä.) den Gegenstand weg. Der Hund lässt dies geschehen, ohne zu knurren oder nachzuschnappen.

Abrufen des Hundes bei Begegnung mit Jogger/Radfahrer

  • Der Hundeführer geht mit seinem unangeleinten Hund auf einer zugewiesenen Strecke spazieren. Ein Jogger/Radfahrer kommt ihnen entgegen. Der Führer ruft seinen Hund zu sich und leint ihn an, bevor der Jogger/Radfahrer ihn erreicht hat.
  • Der Führer geht mit angeleintem Hund am Jogger/Radfahrer vorbei, ohne dass der Hund den Jogger/Radfahrer belästigt. Nach dem Kreuzen des H/HF-Teams wird der Hund wieder losgeleint und der HF geht in der ursprünglichen Richtung weiter. Der Hund darf keine Anstalten zeigen, dem Jogger/Radfahrer zu folgen

Körperpflege, Zähne, Ohren, etc. untersuchen lassen, Kontrolle Chip

  • Der Hundeführer kommt mit angeleintem Hund zum Tisch. Er begrüsst den Prüfungsexperten und hebt den Hund korrekt auf den Tisch. Um grossen, schweren Hunden das Aufsteigen zu erleichtern, wird bei Bedarf ein kleiner Tisch (oder eine Rampe) bereitgestellt. Der Hundeführer muss das Festhalten (Fixieren) mind. 10 Sekunden zeigen. Der Hund ist ruhig auf dem Tisch, im Sitz, Platz oder Steh.
  • Der Experte kontrolliert die Chipnummer und lässt sich die Ohren und die Zähne des Hundes zeigen. Der Führer zeigt auch zwei Pfoten indem er sie anhebt, leicht knetet und die Zehen spreizt (mind. eine Hinter- und eine Vorderpfote). Der Hund lässt dies ohne Aggression und Nervosität zu. Zum Schluss hebt der Führer seinen Hund wieder korrekt vom Tisch.

Kreuzen eines Passanten mit Kinderwagen

  • Das HF/H-Team kreuzt einen Passanten mit Kinderwagen. Darin befindet sich eine Puppe, die schreit.
  • Der Hund verhält sich ruhig. Er reagiert nicht aggressiv auf den Passanten und den Kinderwagen.

Abrufen unter Ablenkung

  • Der Hund wartet an einem markierten Punkt. Der Hundeführer begibt sich an eine zweite Markierung. Um ihn herum bewegen sich Menschen. Er ruft seinen Hund ab, dieser kommt zu ihm, ohne die fremden Personen zu belästigen.

Restaurantbesuch

  • Der Hundeführer setzt sich mit seinem Hund an einen gekennzeichneten Tisch in einem Restaurant ähnlichen Raum. Er lässt den Hund neben sich abliegen und bestellt. Eine zweite Person geht, nach einer Wartezeit von ca. 4 Minuten, mit angeleintem Hund vorbei und setzt sich an einen etwas entfernten Tisch. Der zu prüfende Hund verhällt sich ruhig, er zeigt keine Aggression gegenüber dem Hund oder fremder Personen. Ca. 2 Minuten, nachdem sich die zweite Person gesetzt hat, steht der Führer auf und verlässt ruhig mit angeleintem Hund der Raum.

Begegnung mit fremden Hunden

  • Auf ein Kommando gehen beide Hundeführer mit angeleinten Hunden los und begegnen sich in der Mitte, sie bleiben stehen und unterhalten sich kurz. Der zu prüfende Hund verhält sich nicht aggressiv gegen dem andern Hund und seinem Besitzer. Der zu prüfende Hund trägt ev. den Gittermaulkorb.

Strasse überqueren

  • Der Hund wartet an der Leine korrekt an der Strasse, bis er das Zeichen seines Führers zum Losgehen erhält. Auf der gegenüberliegenden Seite zeigt der Hund erneut ein korrektes Warten. Der Hund wartet ruhig und zieht nicht an der Leine beim Überqueren.

Gesamteindruck Mensch-Hund Beziehung, Handling

  • Hier soll die Körpersprache vom Hundeführer und dem Hund sowie die Bindung (Vertrauen) eingeschätzt werden.
Obligatorische Hundekurse und Lockdown Coronavirus

Obligatorische Hundekurse und Lockdown Coronavirus

Auszug vom Veterinäramt Zürich:

Was passiert, wenn die Hundeschulen keine Kurse mehr anbieten dürfen oder können und die Hundehaltenden die obligatorischen Hundekurse nicht innert der vorgegebenen Frist absolvieren können?

Hundeschulen: Stellen sie den Hundehaltenden auf Anfrage eine Bescheinigung über die bereits absolvierten Lektionen aus.

Hundehaltende: Fordern sie bei ihrer Hundeschule eine Bescheinigung über die bereits absolvierten Lektionen ein. Legen sie die Bescheinigung der Gemeinde auf Anfrage vor.

Gemeinden: Verlängern sie die Fristen für die obligatorische Hundeausbildung um die Zeit des Lockdowns wegen Coronavirus.

Welche Kurse sind nach dem Lockdown zu absolvieren, wenn Hundekurse nicht weitergeführt werden können?

  • Kann ein Welpenförderung aufgrund des Lockdowns nicht oder nicht vollständig bereits absolvierte Lektionen vor, so muss lediglich der Junghundekurs im Anschluss gemacht werden.
  • Kann der Junghundekurs aufgrund des Lockdowns nicht oder nicht vollständig absolviert werden, und ligt entweder eine Anmeldebestätigung oder eine Bestätigung über bereits absolvierte Lektionen vor, so muss ein Erziehungskurs à mind. 10 Lektionen innerhalb von 12 Monaten nach Aufhebung des Lockdowns gemacht werden.
  • Kann der Erziehungskurs nicht fristgerecht absolviert werden, so müssen die fehlenden Lektionen nachgeholt werden. Betreffend Fristverlängerung muss die Hundehalterin / der Hundehalter mit seiner Wohngemeinde Kontakt auf nehmen. Ebenfalls soll die Hundeausbilderin / der Hundeausbilder in einem solchen Fall der Hundehalterin / dem Hundehalter eine Anmeldebestätigung bzw. Bestätigung über bereits absolvierte Lektionen aushändigen.

Neue Hundeerziehungskurse 2020

Neue Hundeerziehungskurse 2020

Erziehungskurs Plus (mit Elementen vom Nationalen Hundehalter Brevet)

Im Praxiskurs werden praktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt,

  • um einen Hund in Alltagssituationen sicher und tierschutzkonform führen zu können
  • um einen Hund methodisch korrekt und tiergerecht erziehen und ausbilden zu können
  • um die wichtigsten körpersprachlichen Signale des Hundes zu erkennen und situativ und tierschutzgerecht darauf eingehen zu können

Plus steht für freudiges und stressfreies Arbeiten mit dem Hund. Hier kann mal Revierarbeiten und andere Nasenbeschäftigungen hinzukommen.